Neuigkeiten / Pressemeldungen

06.01.2021

Impfstart im Klinikum Glauchau

Seit heute Mittag werden die Mitarbeiter bei uns gegen das Corona-Virus geimpft. Die Bereitschaft dazu ist groß und die Stimmung optimistisch. Für viele ist die Impfung - trotz aller Bedenken und Unsicherheiten, die damit verbunden sind - vor allem die Hoffnung auf bessere Zeiten und mehr Normalität im Alltag. "Es freut uns, dass das Angebot der freiwilligen Impfung unter den Mitarbeitern so gut angenommen wird.", zieht Geschäftsführer Christian Wagner nach den ersten Stunden Bilanz.

Die 45 Ampullen, die für etwa 225 Spritzen ausreichen, wurden gestern aus dem Klinikum Chemnitz geholt, wo diese bei mindestens minus 70 Grad Celsius gelagert wurden. Nach dem Auftauen muss der Impfstoff gekühlt gelagert und innerhalb von wenigen Tagen aufgebraucht werden. "Die größte Herausforderung in der Planung des Impfzentrums war die Terminkoordination.", sagt Herr Wagner weiter. Noch im alten Jahr wurde ein Rundschreiben an jeden Mitarbeiter gesendet, um die Impfbereitschaft zu erfragen. Viele Rückmeldungen lagen bis Anfang der Woche vor. Mehrere Mitarbeiter haben dann telefonisch jeden kontaktiert und entsprechende Termine vergeben. Priorisiert wird das Personal der kritischen Bereiche wie Intensiv- und Infektionsstation sowie Notaufnahme. Am heutigen ersten Tag wurden 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft. Die restlichen Termine sind morgen und Freitag vorgesehen. In drei Wochen folgt für jeden die zweite Impfung.

Eingerichtet wurde das Impfzentrum in der geriatrischen Tagesklinik, die aktuell leer steht. Dort kümmern sich zwei Mitarbeiterinnen um die Anmeldung, zwei Ärzte des Hauses führen die Aufklärung und Impfung durch und zwei Apothekerinnen bereiten die Spritzen vor. In der Apotheke hat man sich in den letzten Tagen gut auf den Impfstart vorbereitet. Die Abläufe und einzelnen Schritte wurden genau einstudiert. Es wurde getestet, welche Spritzen und Kanülen sich am besten eignen. Der Impfstoff ist sehr sensibel und muss mit großer Vorsicht vorbereitet und aufgezogen werden. Die Erfahrungen des ersten Tages zeigen, dass sich die Vorbereitungen gelohnt haben. Alles ist problemlos verlaufen.

"Noch reicht der Impfstoff nicht für alle Mitarbeiter des Hauses. Aber wir hoffen, nach den nächsten Lieferungen auch den Mitarbeitern, die noch etwas abwarten wollten oder die aufgrund ihrer Tätigkeit im Haus noch nicht zur ersten Gruppe gehört haben, eine Impfung anbieten zu können.", teilt der Geschäftsführer mit.