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08.12.2016

Klinikclown bringt Lachen in den Klinikalltag

Mit einer Tasche voller Zauberkraft besucht Frau Mandy Schilling-Ehnert verkleidet als Klinikclown mit buntem Gesicht und tollem Kostüm die Kinder auf der Kinderstation des Rudolf Virchow Klinikums Glauchau. Liebevoll geht sie mit ihren Aktionen und Geschichten auf jedes Kind und jedes Alter ein. Die kleinen werden schon mal vom Zauberbär mit Seifenblasen begeistert während größere Kinder zusammen mit ihr die Tricks von der Zauberschule üben können.

Als Klinikclown nimmt sie sich für jedes Kind Zeit und geht von Zimmer zu Zimmer. Die Schmerzen und den Kummer sollen die Kinder vergessen können. Innerhalb weniger Minuten werden sogar aus traurigen und weinenden Gesichtern lachende.
Abgelenkt von roten Nasen reden die Kinder mit dem Clown über andere, schönere Dinge, erzählen von Kindergarten und Schule und lassen den Clown auch mal nur zuhören. Kommt die Schwester gerade dann ins Zimmer zum Blutdruckmessen, ist das gar kein Problem. Kurzerhand wird auch das ins Programm eingebaut. Im Arztkittel und mit Stethoskop ausgestattet folgt die lustige Variante einer Arztvisite.

„Kranke Kinder zum Lachen zu bringen, ist alles andere als ein Kinderspiel“, weiß Mandy Schilling-Ehnert. Die dreifache Mutter hat viele Jahre Theater gespielt und war als Straßen-Clown tätig. Mit dem Angebot im Rudolf Virchow Klinikum Glauchau als Klinikclown tätig zu sein, ist sie während ihres Bundesfreiwilligen Dienstes ans Klinikum herangetreten. Seit Sommer dieses Jahres bereichert sie so aller ein bis zwei Wochen die Kinderstation. Ihren Job als Clown nimmt sie Ernst, denn „… schließlich geht es um die Kinder.“
Doch auch Mama und Papa tut die Ablenkung oft gut. Gerade wenn die Kinder noch sehr klein sind und den Klinikclown vielleicht noch nicht ganz verstehen, vertreibt dieser auch den Eltern für ein paar Minuten die Sorgen und zaubert ein Lächeln in die Gesichter.