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20.06.2016

Reanimationstraining für die Siebten Klassen des Gymnasiums

Zusammen mit dem Rudolf Virchow Klinikum Glauchau standen Erste-Hilfe-Maßnahmen auf dem Unterrichtsplan

Bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand hängt das Leben des Betroffenen davon ab, wie schnell Erste-Hilfe-Maßnahmen durchgeführt werden. Deshalb wollen das Rudolf Virchow Klinikum Glauchau und das Georgius-Agricola-Gymnasium Glauchau schon frühzeitig mit gezielter Aufklärung beginnen und den Schülerinnen und Schülern vor allem die Angst und Unsicherheit nehmen. Hilfsbereitschaft spielt auch heute noch eine große Rolle. So hieß es auch in diesem Jahr wieder „Prüfen. Rufen. Drücken!“ für die siebten Klassen des Gymnasiums.

Am Montag, den 20.06.2016, fand das Projekt „Reanimation macht Schule – Ein Leben retten“ bereits zum vierten Mal statt. Unter der Leitung von Herrn Oberarzt Gabor Nagy wurden die Schüler erst theoretisch und dann praktisch durch das Reanimationstraining begleitet. „Jeder kann in die Situation geraten, Ersthelfer zu sein. Das Schlimmste, was man dann tun kann, ist Nichts zu tun. Doch eigentlich ist Reanimation einfach – jeder kann ein Leben retten.“, so Oberarzt Nagy.

Im Training lernten die Schüler die lebensrettende Devise „Prüfen. Rufen. Drücken!“: Prüfen, ob die Person noch atmet. Unter der Notrufnummer 112 den Rettungsdienst rufen und dann fest und mindestens 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken bis Hilfe eintrifft.

Das Projekt wurde in Anlehnung an die Vorgaben des Deutschen Wiederbelebungsrates, der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin sowie dem Deutschen Gesundheitsministerium durchgeführt.

Mehr Infos über die Kampagne des Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) und unser Projekt unter http://www.schuelerrettenleben.de/projekte/sn/784-projekt-10.html