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12.05.2021

Situation besonders auf der Internsivstation weiter angespannt

Am heutigen Mittwoch, den 12.05.2021, werden im Rudolf Virchow Klinikum Glauchau insgesamt 25 Patienten behandelt, die an Covid-19 erkrankt sind - 4 von Ihnen auf der Intensivstation. Damit sind die Kapazitäten nahezu ausgelastet.

"Die Intensivstation arbeitet seit Wochen an der Kapazitätsgrenze. Die Belastung für pflegerisches und ärztliches Personal der ITS ist anhaltend hoch.", berichtet die leitende Chefärztin des Klinikums Dr. med. Claudia Seifert und erläutert weiter: Auch auf der normalen Isolierstation werden wieder mehr Patienten versorgt. Die sinkende Inzidenz des Landkreises macht sich im Klinikum noch nicht bemerkbar. In Einzelfällen wurden Patienten bereits auf die Intensivstationen anderer Krankenhäuser verlegt. Als Klinikum der Regelversorgung müssen wir besonders im Intensivbereich handlungsfähig bleiben und auch die Notfallversorgung aufrecht erhalten.

Die Patienten, die aktuell behandelt werden müssen, sind meist jünger als in der zweiten Welle. "Ein Großteil ist erst um die 50 Jahre alt. Besonders problematisch ist, dass diese Patienten oft gar nicht realisieren, wie schlecht es ihnen bereits geht und dann relativ spät zu uns ins Klinikum gebracht werden. Der Zustand bei Einlieferung ist meist deutlich eingeschränkt und die Behandlung damit oft langwierig.", erklärt Chefärztin Dr. Seifert die aktuelle Situation. Verschlechtert sich der Zustand dann weiter und es wird eine Versorgung auf der Intensivstation notwendig, müssen diese Patienten oft über Wochen dort behandelt werden. Die Kapazitäten der Intensivstation werden durch die langen Verweildauern damit zum Nadelöhr.

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