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13.11.2020

Vorsicht gegenüber der aktuellen Lage im Klinikum Glauchau

Corona ist im Krankenhausalltag mittlerweile wieder in den meisten Bereichen und an den meisten Tagen das bestimmende Thema. Im Rudolf Virchow Klinikum Glauchau gehen wir mit der aktuellen Situation vorsichtig und achtsam um.

„Auch wir sind wie viele andere Krankenhäuser gezwungen im eingeschränkten Regelbetrieb zu arbeiten.“, fasst Geschäftsführer Christian Wagner es zusammen. Ambulante Teilbereiche mussten geschlossen werden, Stationen zusammengelegt. Anders als im Frühjahr zieht man jetzt aus Kapazitätsgründen diese Konsequenzen und nicht aufgrund einer Vorschrift. Die interdisziplinäre Abstimmung hinsichtlich Auslastungen in Pflege, OP, Anästhesie und Intensivbereich sind momentan das wichtigste, was wir tun können. Unsere Bereiche sind in täglichem Austausch und agieren gemeinsam mit der Geschäftsführung.

Konkret wurden einzelne Sprechstunden abgesagt und in der Chirurgie Patienten zusammengelegt, um Personal umsetzen zu können. Zum Schutz der besonderen Risikogruppe - den  älteren, multimorbiden Patienten - wurden die geriatrische Tagesklinik und die geriatrische Station sowie die multimodale Schmerztherapie geschlossen. Auch in der Psychiatrie wird es zu Konzentrationen und Einschränkungen kommen.
Neben dem Kerngeschäft der Klinik sind ebenfalls unsere weiteren Bereiche betroffen. Unsere Arztpraxen des Medizinischen Versorgungszentrums spüren die Auswirkungen in Patientenzahlen und den Herausforderungen rund um die Durchführung von Corona-Testungen. Unser Gesundheitszentrum musste Schwimmhalle und Fitnessbereich weitestgehend schließen.

Zum Stand heute betreuen unsere Pflegekräfte und Ärzte in Glauchau 16 Corona-positive Patienten auf der Isolierstation und 2 auf der Intensivstation. Freie Kapazitäten gibt es damit durchaus. Allerdings ist die Belastung gerade für die Pflege nicht zu unterschätzen. Im Rahmen des Hygienekonzepts der Klinik werden alle stationären Patienten vorsorglich auf Corona getestet.
„Wir sind uns mehr als bewusst, dass die Lage sich täglich ändern kann. Die Schließungen von Kindergärten und Schulen aufgrund von Quarantänen können schnell zum Personalproblem führen.“, mahnt der Geschäftsführer es nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Unsere Mitarbeiter halten zusammen und dafür sind wir dankbar. Wir stoßen immer wieder auf viel Verständnis für weitere Einschränkungen, auf den Willen, zu unterstützen und für die Kollegen da zu sein.“