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28.01.2021

Wunsch nach Normalität im Klinikum Glauchau nimmt zu

Die Belastung für das Personal des Rudolf Virchow Klinikums Glauchau ist wie in allen medizinischen Einrichtungen enorm - und das seit Wochen und Monaten. Niemand hätte zu Beginn der Pandemie vergangenes Jahr mit dem gerechnet, was uns erwartet hat. Der Wunsch eines jeden einzelnen nach wieder mehr Normalität, mehr Sicherheit, mehr Verlässlichkeit wird in den letzten Tagen immer lauter.

Die Infektionszahlen sinken und auch die Corona bedingt stationär behandlungsbedürftigen Patienten werden weniger. "Wir wissen, dass es nicht vorbei ist und das Bild bereits morgen ein anderes sein kann.", schätzt Geschäftsführer Christian Wagner die Lage aktuell ein. "Dennoch müssen wir ein paar vorsichtige Schritte zurück zu unserem breiten Leistungsspektrum machen." Die Mitarbeiter, die aufgrund geschlossener Teilbereiche des Klinikums oft und lange in anderen Bereichen ausgeholfen haben, brauchen wieder gewohnte Strukturen und Abläufe. Den Patienten, deren Behandlungen aufgeschoben wurden, wollen wir die Sicherheit geben, sich auf das Klinikum verlassen zu können. Klinikleitung, Ärzte und Pflege entscheiden daher gemeinsam, in welchen Stufen diese Rückkehr erfolgen kann - immer im Rahmen der aktuellen Verordnungen, unserer personellen Möglichkeiten und zum Wohle der Patienten.

Sollte sich die Situation im Infektionsgeschehen ändern, ist das Klinikum Glauchau vorbereitet. Innerhalb kürzester Zeit können alle Kapazitäten wieder umgestellt werden. Es ist eine insgesamt schwierige Situation, die viele Abwägungen benötigt.

Die neuen Hygienestandards, das stationäre Besuchsverbot mit seinen eingeschränkten Ausnahmen, das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes und vor allem die Aufforderung Abstand zu halten und Kontakte zu reduzieren gelten weiterhin.