Pressemeldungen

26.09.2019

Ärztliche Bereitschaftspraxis geht in Betrieb

Ab dem 02. Oktober 2019 gibt es am Rudolf Virchow Klinikum Glauchau eine ärztliche Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen.

Die ärztliche Bereitschaftspraxis wird am Mittwoch und Freitag von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr sowie an Wochenenden, Feiertagen und Brückentagen von 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet sein. Die Räumlichkeiten liegen zentral im Erdgeschoss zwischen Notaufnahme und Patientenaufnahme.

Die Bereitschaftspraxis wird durch die Kassenärztliche Vereinigung geführt und ist Teil der Umstrukturierung des Bereitschaftsdienstsystems der niedergelassenen Ärzte und Ärztinnen. Neben der Bereitschaftspraxis wird es weiterhin den mobilen Bereitschaftsdienst geben, der im Einsatzfall nach Hause kommt.

Die Klinikleitung des Rudolf Virchow Klinikums steht der Eröffnung der Bereitschaftspraxis positiv gegenüber. „Wir unterstützen dieses neue Modell der Versorgung und hoffen auf eine Entlastung unserer  Notaufnahme während der Öffnungszeiten der Bereitschaftspraxis. Immer wird die Notaufnahme auch von Bürgern aufgesucht, bei denen weder ein Notfall zu verzeichnen, noch eine stationäre Behandlung erforderlich ist. Für diese Fälle stellt die Bereitschaftspraxis genau die richtige Versorgungsform dar.“, sagt Geschäftsführer Christian Wagner.

Den ersten Dienst in der Bereitschaftspraxis am Mittwoch, den 02. Oktober 2019, übernimmt Frau Grit Müller, Fachärztin für Neurologie, die im Medizinischen Versorgungszentrum des Klinikums Glauchau angestellt ist. Vor zwei Wochen hatte die Kassenärztliche Vereinigung bei einer Informationsveranstaltung allen Ärzten die Möglichkeit gegeben, die Räumlichkeiten zu besichtigen, das Computerprogramm kennen zu lernen und Fragen zu stellen. Frau Müller hatte diese Gelegenheit wie rund 100 andere niedergelassene Ärzte genutzt. „Es ist für uns alle eine neue Situation, der wir uns stellen müssen. Wir hoffen, dass alles funktioniert und das Angebot der Bereitschaftspraxis von der Bevölkerung angenommen wird.“, meint Frau Müller mit Blick auf den bevorstehenden ersten Dienst.